Palladiumpreis sinkt auf 1.245,50 $ aufgrund von strukturellem Überschuss und schwacher Autonachfrage.
Die Palladiumpreise sind auf 1.245,50 $ pro Unze gefallen, beeinflusst durch einen wachsenden strukturellen Überschuss und eine rückläufige Nachfrage im Automobilsektor. Analysten prognostizieren einen Überschuss von etwa 214.000 Unzen im Jahr 2026, was einen signifikanten Wandel vom Defizit des Vorjahres darstellt. Dieser Überschuss wird hauptsächlich durch die reduzierte Nachfrage nach Benzinfahrzeugen und eine erhöhte Recyclingrate angetrieben.
Kernpunkte
- Struktureller Überschuss: Johnson Matthey prognostiziert einen Überschuss von 214.000 Unzen im Jahr 2026, was das Defizit von 416.000 Unzen im Jahr 2025 umkehrt.
- Rückläufige Autonachfrage: Ein Rückgang der Palladiumnachfrage um 9 % wird aufgrund der verringerten Produktion von Benzinfahrzeugen und dem Anstieg von Elektrofahrzeugen erwartet.
- Erhöhtes Recycling: Das Wachstum im Recycling von Katalysatoren trägt zum Überschuss bei, da höhere PGM-Preise Recyclingaktivitäten anreizen.
- Preisschwankungen: Der Palladiumpreis ist kürzlich unter seinen 20-Tage-Durchschnitt gefallen, was auf eine bärische Marktentwicklung hinweist.
Quellen
KI-generiert aus öffentlichen Nachrichtenquellen. Keine Anlageberatung.